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Kirche

Glarner Synode heisst alle Geschäfte unverändert gut

Bei schwül-warmen Temperaturen stimmte die Frühlings-Synode der Reformierten Landeskirche des Kantons Glarus sämtlichen Geschäften gemäss Antrag des kantonalen Kirchenrates zu.

Das glarnerische Kirchenparlament sagte Ja zur Jahresrechnung 2016, die bei Einnahmen von 1,216 Millionen Franken und Ausgaben von 1,194 Millionen mit einem Vorschlag von rund 22'000 Franken abschliesst. Gutgeheissen wurden auch Beiträge aus dem Baufonds an die Kirchgemeinden Grosstal, Schwanden und Niederurnen. Zur Kenntnis genommen wurde der Finanzausgleich 2018.

Keine Wortmeldungen gab es diesmal zur Verordnung über die Besoldung von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern und die damit verbundene Änderung der Kirchenordnung. Die synodale Kommission unter dem Vorsitz von Martin Jenny aus Glarus legte eine mehrheitsfähige Lösung vor. Die gleiche Kommission überführte auch das bisherige Reglement über die Entschädigungen, Sitzungs-, Taggelder und Spesen in eine Verordnung. Die Synode war damit ebenfalls einverstanden.

Bei der Behandlung des Rechenschaftsberichtes 2016 dankte der Glarner Gemeindepräsident Christian Marti für die konstruktive und zielführende Auseinandersetzung mit dem Thema «Moschee Netstal», ebenso für die kantonalkirchlichen Engagements und Initiativen wie ALO, Schuldenberatung, help-point und dergleichen. Damit leiste die Kirche wertvolle Beiträge für die Gesellschaft.

Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel verwies in seinen Mitteilungen vor allem auf den Startschuss zur Generationenkirche live samt JA-Botschaft an den Kirchen. Von Seiten der Kantonalkirche wird nun die Kommunikation bezüglich Generationenkirche intensiviert.

Synodepräsident Hans Thomann äusserte sich in seiner Eröffnungsrede mit klaren Worten zum Thema «Konfessionen». 500 Jahre nach Reformationsbeginn müssten wir «auf eine moderne Art die Annäherung zwischen den katholischen und reformierten Konfessionen vorantreiben und bald substanziellere und griffigere Ergebnisse als bisher vorzeigen können». Ökumenisch engagierte Christen erwarteten endlich Taten.

8.6.2017 / Madeleine Kuhn-Baer